00:00:01: Manchmal fährt Adelheid mit dem Fahrrad einfach los und plötzlich ist sie schneller als ich.
00:00:08: Doch dann bleibt sie stehen, schaut sich um und fragt wo sind wir hier eigentlich?
00:00:15: Christian erzählt das mit einem Lächeln.
00:00:17: Seit fünf Jahren lebt seine Frau Adelheit mit Demenz durch.
00:00:21: statt den Trauer festzustecken haben die beiden etwas anderes entdeckt wie man die kleinen kostbaren Momente festhält selbst wenn die Erinnerung schwindet.
00:00:32: In dieser Podcast-Folge geht es nicht um trockene Fakten, sondern um das echte Leben.
00:00:37: Mit Alzheimer und Demenz.
00:00:40: Dass die Fahrer ne GfK Trainerpaar Christian & Adlheil zeigen uns Es ist möglich trotz der Diagnose zu lachen oder reisen sogar zu tanzen.
00:00:51: Wie schafft man das?
00:00:53: Wir sprechen über gewaltfreie Kommunikation Nicht als Theorie Sondern als tägliche Praxis Über Selbstempathie wenn die Geduld an ihre Grenzen kommt.
00:01:03: Diese Folge ist für alle, die demenz nicht als Ende sondern als Teil des Lebens verstehen wollen
00:01:10: Für Angehörige
00:01:12: Betroffene und jeden der wissen möchte Wie bleibt man menschlich, wenn die Welt um einen herum unscharf wird?
00:01:20: Hör rein und lass dich berühren von einer Liebe, die stärker ist als die Krankheit.
00:01:24: Mein Name ist Peter Schmidt
00:01:26: Trainer für Gewaltfreie
00:01:27: Kommunikation hier in Regensburg.
00:01:47: Adlheiz Du hast seit fünf Jahren die Diagnose Demenz und ich habe mich ein wenig vorbereitet zu dem Thema, weil ich keine Behördungspunkte bis jetzt hatte.
00:01:59: Und hab gemerkt wo ich mich hergesetzt hab und überlegt hab wie ich jetzt halt Fragen stelle dass ich eine Unsicherheit eben mehr hab einfach unsicher bin.
00:02:10: Wie kann ich dich jetzt ansprechen?
00:02:12: Ist es da irgendwas zu beachten?
00:02:16: Gibt's irgendwas wo ich Rücksicht nehmen?
00:02:20: Also erhielt mir vielleicht ein bisschen, dass ich meine Unsicherheit los werde und da wenig gefestigter werde damit umzugehen.
00:02:26: Ja
00:02:30: gut, dass du das so klar jetzt auch sagst.
00:02:34: und ja diese fünf Jahre es ist seit den fünf Jahren die jetzt schon der Altsheimer da ist also sehr klar.
00:02:50: Ich habe auch vorher schon ein bisschen gemerkt, dass da ist etwas anders.
00:03:01: Dann habe ich gedacht, wenn immer weniger kommt bei mir dann gucke ich mal welche Sachen ich noch gerne mache und es war für mich wichtig dass ich merke, wie viel kann ich noch oder wieviel kann ich nicht mehr.
00:03:28: Und... Ich habe ja viel gemalt auch.
00:03:32: Ja also hier in dem Eier ist alles die Sachen gemalt.
00:03:42: Wenn das sind voll?
00:03:43: Wenn es sind voll was ich gemalt hab und dann Reue ich mich auch drüber, ja?
00:03:57: Peter du hast gefragt wie der Umgang die Ansprache und Du hast von Unsicherheit
00:04:02: gesprochen.
00:04:04: Ich glaube dahinter steckt etwas.
00:04:07: Wie gibt es eine Scham?
00:04:10: Gibt es Bedenken, gibt es Vorbehalte, die zu berücksichtigen sind in der Ansprach im Umgang mit Dir.
00:04:24: Für uns gibt es keine Vorbehalte.
00:04:28: Deinerlei, weil wir auch unter einander immer wieder üben offen und transparent zu sprechen ohne Hemmnisse bedeutet Wir haben die Möglichkeit so offen miteinander auch zu sprechen Und das ist etwas Besonderes.
00:04:52: Das kann ich deshalb sagen.
00:04:55: Ich bin in mehreren Selbsthilfegruppen tätig oder mitwirkend, oder eben als teilnehmender und da weiß ich wie oft Scham oder Unsicherheit im Umgang mit Alzheimer-Demenz oder anderen Demänzerkrankungen vorherrschen.
00:05:14: Wie viel es gibt?
00:05:16: Und das sind auch die Befindlichkeiten äußerst unterschiedlich.
00:05:21: für Adelheit Keine gewünschte Zurückhaltung.
00:05:32: Es ist aber beachtlich, dass die Adenheit damals sagte ich will wissen liegt da was vor?
00:05:38: Als es anfing mit den wo die Adeleit eben beschrieb Da fing etwas an wo sie selber nicht mehr so richtig wusste Was ist eigentlich mit mir los?
00:05:48: und dann ist Die Aden hat offensiv gewesen und wollte es wissen.
00:05:52: Das ist ja auch nicht nur verbreitet.
00:05:55: Manche wollen es lieber nicht wissen, aus Angst vor dem was da kommen könnte.
00:06:02: und als die Adelheit die Diagnose dann bekam mit der Alzheimer-Demenz vor knapp sechs Jahren war das letzten Endes schon.
00:06:14: Dann habe ich mich informiert was das bedeutet.
00:06:17: Und im Internet gibt es einschreckens Szenario nach dem anderen Nach dem Motto unter Mendes der Tod.
00:06:24: Also ich meine, das klingt ein bisschen platt.
00:06:28: Haben wir alle, dass es am Ende der Tod ist.
00:06:30: aber so dieser Sterbensleidenswegprozess da drin, der wird lang und breit ausgeweitet in verschiebenen Phasen fünf oder zehn Phasend usw.
00:06:41: Und keiner weiß wie bei der einzelnen Person sich diese Krankheit entwickelt also sich der Person bemächtigt Ob das Sprache ist, ob es dies oder jenes ist.
00:06:58: Aber und das ist das Besondere und da finden wir auch die Brücke zur gewaltfreien Kommunikation.
00:07:06: Auch diese neurologische Erkrankung lässt das gefühlsmäßige Empfiehenden bis im letzten Moment sehr stark erleben.
00:07:21: Also Freude und Trauer Empfindungen von Spannung in der Luft sozusagen.
00:07:29: Die werden ganz, ganz präzise, ganz deutlich sehr fast wie ungefiltert von ihr oder auch von anderen Erkrankten wahrgenommen.
00:07:37: und das ist jetzt nicht nur ein Phänomen bei Alzheimer-Demenz es ist auch eine Phänomene bei anderen Neurologischen Erkankungen.
00:07:50: Ich frage mich manchmal, ob das was damit zu tun hat dass die kognitiven Seiten nachlassen.
00:07:57: Das planerische, das Sortieren.
00:08:00: Was wir in der Gewaltfreien Kommunikation Bedürfnisse nennen ist in der konkreten Wahrnehmung eher im Hintergrund.
00:08:10: Wenn ich jetzt von Zugehörigkeitsspreche, wenn ich von irgendeinem Bedürfnis so spreche.
00:08:17: Dann ist das erst mal schon ein mehr gewordenes jahreliches nach Fremdwort für die Adelaide geworden?
00:08:25: Muss dir vorstellen, Adelheid war zu den zwanzig Jahre aktive GFK-Trainerinnen und aber dieses Vokabular der Bedürfenisse ist ihr sehr weit weggerutscht.
00:08:39: Das ganze Gefühlserlebnis, die ganze Gefühlspalette wie wir sie dann auch in einer gewaltfreien Kommunikation kennen.
00:08:45: Es voll davon von A bis Z in beiden Richtungen erfüllte und erfüllten Bedürfnisse.
00:08:53: Was hat das mit mir?
00:08:55: Das hat was damit zu tun, wie du diese Erkrankung erlebst und wie das in Verbindung mit der Gewaltfreie Kommunikations steht.
00:09:03: ich kann dich auf des gefühlsmäßige erleben immer ansprechen.
00:09:10: Strategien wird schon Richtung Bitte, wird schon wieder schwieriger.
00:09:14: was passt jetzt oder so eine?
00:09:16: Entscheidungen treffen ist auch ein ganz großes wird immer.
00:09:20: es ist eine Schwierigkeit und auch nicht nur für die Ableide.
00:09:23: ich sage ich spreche immer wieder vor dem Hintergrund was sich in der Selbsthilfegruppe mitbekomme.
00:09:28: Entscheidungen zu treffen ist schwierig.
00:09:32: Und jetzt ist dann die Frage, wir haben es ja immer wieder auch mit Autonomie und Zugehörigkeit bei der Gewaltfreikommunikation oder überhaupt in anderen sozialpsychologischen Kontexten zu tun.
00:09:45: Das ist ein ganz schwieriges Abwägen.
00:09:49: Wo ist Zugehöhrigkeit möglich?
00:09:51: Wo ist autonomiennötig oder möglich?
00:09:55: Da finde ich das eine tägliche Herausforderung.
00:10:00: Ja, das kann ich mir vorstellen.
00:10:01: Also von deiner Seite jetzt hat abzuwägen wie weit übergehst du Adelheit und magst irgendwas gegen ihren Willen oder ohne sich gefragt zu haben?
00:10:13: Und inwieweit braucht es das jetzt?
00:10:15: Jetzt hast Du ja den Schatz der gewaltfreien Kommunikation.
00:10:19: also ich würde so bezeichnen weil in dem Artikel den Du mal geschrieben hast in der empathischen Zeit.
00:10:24: da habe ich durchgelesen.
00:10:27: dann habe ich gelesen dass du mit gewaltfreier Kommunikation, das du der Meinung bist, es könnte sogar... Dass du sie rauszügern kannst oder verlangsamen.
00:10:43: Ja!
00:10:44: Über mich?
00:10:47: Das ist die Krankheitsentwicklung bei dir.
00:10:51: Wenn wir mit gewaldfreier kommunikation einen Umgang haben ein Austausch haben eine Verbindung pflegen, dass das hilft dich in der freudigen Lebendigkeit zu halten.
00:11:06: So würde ich das jetzt so mal frei formulieren, wie du es gerade wiedergegeben hattest?
00:11:12: Das wäre meine Formulierung dazu auf die Frage von Adelaide.
00:11:17: Ich glaube ja und zwar weil in der Gewaltfreiheit Kommunikation ist die Verbindung der Beziehung, die Beziehungspflege im Vordergrund stehend.
00:11:30: Alzheimer-Demäß hat ein Ganz blödes, an den ganz blöde Begleiterscheinungen nämlich den Rückzug.
00:11:39: Die Vermeidung sich zurückzuziehen auch mein wegen Selbstvorscharm oder weil etwas zu schnell geht nicht mitkommt Wortfindungsstörungen eintreten können und dann immer wieder den Austausch zu nehmen in Austauscht zu finden was ist los?
00:12:09: Was brauchst du?
00:12:12: Und dann den Weg zur Lösung mitzubegleiten.
00:12:19: So wie das, wenn ich ein Seminar mache, dann stehen die Fragen im Teilnehmern auch da.
00:12:23: Ja, ich habe doch gesagt ... Ich will Frieden haben.
00:12:26: Dann bist du ja auch als Trainer, bist du dabei und fragst, wie könnte das aussehen in diesem Prozess zur Konkretisierung?
00:12:35: Und so ist es hier auch.
00:12:37: Also ich sage, ich bin so richtig froh, dass diese Schrittigkeiten über die Gewaltfreikommunikation, ich sag das jetzt wirklich mal, ich habe fünftausend Seminartage gemacht, das dort gelernt zu haben was ich jetzt hier zu Hause täglich anwende
00:12:57: Ist deine größte Herausforderung geduldig zu sein?
00:13:04: Also von dir, Christian.
00:13:06: Von Adelheit würde es dann auch gerne wissen was...
00:13:09: Deswegen habe ich gerade die Atheid mit eingezogen!
00:13:12: Du möchtest die Adelheib fragen ob das deine größtere Herausforderung ist.
00:13:17: Das ist so und mal ist anders ja.
00:13:22: Und dann, wenn er irgendwie bodenlich ist oder was, dann gehe ich halt.
00:13:33: Ich habe viel gelernt in meinem Leben und bin froh, dass ein Teil noch bei mir ist.
00:13:43: Dann freue ich mich auch drauf, dass das so hingekriegt hat Dass ich das mit diesen Sachen, die ich jetzt noch... ...mit denen ich was zu tun habe.
00:14:01: Dann freue ich mich auch wieder her!
00:14:05: Was ist dein größter Wunsch Adelheid an Menschen, die dich unterstützen?
00:14:11: Vor allem an Christian natürlich.
00:14:17: Ja, weiß ich gar nicht.
00:14:22: Ich mahl halt ganz viel.
00:14:25: Das ist für mich ein ganz großes Ding, also so große Bilder und so.
00:14:31: Und ich jocke gerne... das sind einfach Sachen die ich schon lange habe.
00:14:42: Und Jocken, es geht noch alleine?
00:14:44: Kannst du noch alleine jucken?
00:14:46: Natürlich!
00:14:48: Ich war Lehrerin und kann joggen und alles.
00:14:52: Also da kommt der Christian nicht mit!
00:14:55: Ich meine, ob du dich verirrst beim Joggen?
00:14:58: Verlieren...
00:15:01: Moment, moment!
00:15:03: Die räumliche Orientierung für die Adenheit ist ganz schwierig gewesen geworden.
00:15:10: Jobben
00:15:11: wenn jetzt Adenheits sagt, joggen alleine direkt unten vor der Haustür sozusagen über die Straße ist ein großer, großer Kinderspielplatz.
00:15:23: Wenn Adenheit alleine joggen geht dann joggt sie um den riesigen Sandkasten im Kreis herum.
00:15:31: Ja?
00:15:33: Die räumliche Orientierung ist eine der Schwierigkeiten zeitlicher Orientierung.
00:15:38: Räumliche Orientierung sind schwierig und auf einer anderen Seite steht dass ganz außergewöhnlicherweise körperlich sehr fit ist.
00:15:52: Sie fährt schneller Fahrrad als ich und wenn wir dann Rad fahren, passiert es dass sie da vorne weg ist aber den Weg nicht weiß.
00:16:05: Aber sie ist weiter vorne weg Und wenn ich sie dann nicht kriege und das ist jetzt mehrmals passiert gibt es große Schwierigkeiten für sie irgendwie wieder auf den Weg zu kommen, sich zurechtzufinden.
00:16:23: Jetzt hat sie eine Uhr mit der man sie orten kann und mit der Man telefonieren kann.
00:16:29: aber die Uhr ist so kompliziert.
00:16:31: da muss man dann also du kennst es vom Smartphone nach rechts und nach links und dann wischen und dann drauf drücken und Dann geht das Telefon wunderbar.
00:16:40: Aber diese drei Schritte sind nicht möglich.
00:16:46: Jetzt sind wir also dabei, eine neue Uhr zu besorgen die nur noch einen Schritt braucht.
00:16:54: Aber als Uhr und deshalb nicht so als Notrufknopf oder so sondern eine Uhr wird die Adenheit tragen Und deswegen war gerade das Telefonat auch mit dem Sohn.
00:17:03: Wir sprechen also auch mit unseren Kindern darüber und er hat gesagt guck mal hier habe ich was gefunden und da sind wir auf den Weg um diesen Punkt zwischen Autonomie und zusammen sein, besser wieder hinzukriegen.
00:17:19: Ich möchte das immer wieder auch mit dieser Autonomie bringen.
00:17:21: Die Adenheit war alleine im Himalaya und hat dort spazierend gegangen und sich dann nicht mehr in der häuslichen Umgebung zurechtzufinden ist ja eine Wahnsinnsumstellung.
00:17:34: Ja es ist des Annehmen dieser Krankheit wie sie sich gebarrt.
00:17:39: Das ist der entscheidende Punkt und da ist es eben Geduld gelandet.
00:17:43: Ich nenne es auch Gleichmut.
00:17:47: Es ist wichtig zu sehen, die Adler kann's nicht steuern wie die Krankheit sich entwickelt und ich bin da und kann nur da sein begleiten Und das ist schwer Die eigene Geliebte, die sich so selbstständig, auch beruflich so selbstständisch hat aufstellen können, verwirklichen können und dann dass sie so in eine Abhängigkeit von mir kommt.
00:18:31: Es ist
00:18:32: unvorstellbar!
00:18:34: Und dann zu sehen, aha Sie geht Ihren Weg ich gehe meinen Weg und solange es geht mal was oder soweit es geht machen wir's gemeinsam.
00:18:47: Deshalb ist also meine Trainer-Tätigkeit so gut wie auf Null runter.
00:18:54: Da könnte ich jetzt adern und sagen, doof!
00:18:57: Auf der anderen Seite.
00:19:00: Ich begreife das als Teil meines Lebens.
00:19:02: Und ich bin froh und dankbar sein dass wir auch ein wirtschaftliches Auskommen haben, dass wir damit über die Runden kommen.
00:19:09: Ich bin immer wieder erschrocken wenn es noch berufstätige betrifft Also die dann berufstätig sind, entweder jetzt die noch ihre Elternteil betreuen oder dass das Partner davon betroffen ist.
00:19:23: Alles so was kommt vor.
00:19:26: Wie gehst du mit deinem Schmerz um?
00:19:29: Man hat es ja gerade beschrieben und er kann mir auch durchgeraten hören der Schmerzen und wie dem Verlust dieses Loslassen...
00:19:41: Ja, es sind mehrere Wege!
00:19:44: Also den Schmerz zu nehmen und zu spüren ist erstmal, das heißt ja ich möchte nicht wechtun.
00:19:51: Es da.
00:19:52: Das ist Trauern?
00:19:54: Ja natürlich!
00:19:55: Und jetzt geht es darum wie kann ich aktiv sein im Traueren?
00:20:01: Einer meiner erster Artikel hieß die nicht geschrieben hatte Trauer ist Arbeit.
00:20:07: Und der entscheidende Punkt ist für mich mitzuwirken und teilzunehmen an den Aktivitäten der Alzheimer-Gesellschaft Berlin, Potsdam, Straußberg also mehrere.
00:20:24: Ich bin in anderen überregionalen Gruppen in Austausch die zum Beispiel auch in Österreich tätig ist Und ich bin auch mit der Diagonie zusammen.
00:20:38: Also es geht darum dass sich andere Menschen brauche auch um zu hören, was da passiert.
00:20:48: Auch wenn dann nur ein Teil davon mich selbst betrifft.
00:20:52: in der Selbsthilfegruppe bekommen alle möglichen Erscheinungen zum Vorschein und darüber hinaus habe ich eine psychotherapeutische Begleitung für mich organisieren können, um über das, was dann aktuell ist immer wieder auch eine Reflexion zu finden.
00:21:15: Das sind Plätze, wo ich merke, da muss ich mich nicht.
00:21:20: Da bin ich eher gefragt wie es mir denn geht damit?
00:21:25: Dass sich für mich dann eine Klarheit kriege.
00:21:27: Manchmal organisiere ich dann auch was mit irgendwie so Umgang und so für einen Kurzseminar kommt auch vor.
00:21:36: Wir haben auch schon öffentliche Veranstaltungen gehabt zu dem Thema, wo wir uns geäußert hatten Und das sind immer wieder Gelegenheiten zur Selbstreflexion Kunst tun.
00:21:46: Was geschieht eigentlich bei uns und mit uns?
00:21:51: Und Allheid, wie ist es bei dir?
00:21:53: Wie gehst du um mit dem Schmerz das dein Gedächtnis und dass die kognitive Leistung immer mehr zurückgeht?
00:22:02: Wie verkraftest Du das?
00:22:03: Wie magst Du das, wie gehst Du damit um?
00:22:06: Ja, das ist ja zu schleichend ist es schon vorhergekommen.
00:22:13: und dann habe ich geguckt, was ich noch kann.
00:22:17: Und hab gemerkt da komme ich nicht mehr von groß von runter.
00:22:23: Ich muss gucken, was sich kann und weil ich ziemlich gut als Lehrerin war auch und für mich habe ich auch.
00:22:35: also es ist für mich auch schön dass das in meinem Herz auch etliches ist
00:22:43: Ja,
00:22:48: und gucken was ist.
00:22:50: Ich habe es auch gesehen wie mein Vater dann gestorben ist Stück, Stück oder bei der Omi, die heißt Karola solche Sachen ja?
00:23:06: Und gucken was noch gehen kann.
00:23:12: Also Fokus auf die Möglichkeiten noch nicht auf den Mangel, der nicht mehr geht
00:23:17: Ja, das wäre ja furchtbar.
00:23:23: Wirklich weil da mache ich mich doch verrückt und dann möchte ich noch... Dann gucke ich eben wie könnte ich es besser mit was Gedanken und so was wie soll ich's machen?
00:23:43: Und wenns nicht geht dann hole ich mal in vielen Bilder, also ich male sehr viel und dann gehe ich zu den Bildern hin um noch da was weiter.
00:23:55: Also ich habe auch Sachen die da sind ja und wo.
00:24:03: ich weiß ich muss jetzt daraus sein rausgehen und dann kommt dann geht's wieder.
00:24:15: Was doch Eingangs erwähnt hat, ist Demenz
00:24:20: und
00:24:21: Depression hängen eng beieinander.
00:24:26: Und mitunter weist man nicht so genau das erste Depression oder dann die Demenz umgekehrt.
00:24:32: also so sind sie auch leicht miteinander verknüpft.
00:24:36: Das ist auch für Fachleute mit Unterschwer zu unterscheiden.
00:24:43: Es gab einen Facharzt Er sagte, bei Adat liegt keine Demenz vor, sondern seine Depression.
00:24:52: Obwohl es schon ganz relativ gut erkennbar war für uns.
00:24:55: Also das war so eine Art Drittmeinung plötzlich und so.
00:25:00: Es ist richtig schwer zu unterscheiden.
00:25:04: Es ist allerdings gut, du hast auch davon gesprochen.
00:25:07: Wenn noch Krebs oder Depressionen und Alzheimer-Demenz zusammenkommen dann ist das eine ganz schwierige umgang weil es die Menge des ist.
00:25:19: Ahneid hatte ihre sehr, sehr schwer depressive Phase nicht jetzt im vergangenen vorletzten Winter und hat er auch ernsthafte Lebenszweifel gehabt.
00:25:31: Also da gab es diesen Moment, wo sie realisierte.
00:25:35: Jetzt wird immer weniger und das war sehr schwer.
00:25:39: Und zu dem Zeitpunkt hatte ich wenig Unterstützung für mich direkt die ich da nötig hatte.
00:25:45: Deswegen war auch der Drang entstanden mir selber eine psychotherapeutische Begleitung dann zu organisieren.
00:25:56: was wir aber unter Unternehmen sehr viel.
00:25:59: Das ist jetzt auch ein Unterschied zu dem vorherigen, wir unternehmen sogar noch mehr.
00:26:03: Wenn du meinen Kalender sehen würdest... Wir sind jeden Tag haben wir irgendetwas, wo gestern noch die Akkupunkturfrau sagte was habt ihr denn da alles drin im Kalender?
00:26:15: Ja weil wenn wir viel unternehmen dann haben wir auch viel was wir erleben können.
00:26:22: also Arbeit hört unheimlich gerne Musik erwiesenermaßen sehr hilfreich.
00:26:27: Ob das Philharmonie ist oder ob das ein Konzert um die Ecke ist, Musik ist einfach immer ansprechend.
00:26:36: Kann man nur empfehlen und dann gibt es entsprechend ... Die Vorlieben, Adelaide hört die Beatles rauf und runter in der Philharmy muss ganz die Klassik sein oder sowas.
00:26:47: Wir besuchen viele Freunde und das machen andere auch nicht unbedingt aus Scham, aus Unsicherheit.
00:26:53: Wir tun das und es ist auch etwas, was ich forciere.
00:26:57: Wir brauchen die Freunde und sie sind uns alle zugewandt!
00:27:02: Wir sind mit den Kindern und ihren Familien zwei Kinder, sechs Enkel- und Schriegerkinder, Eng.
00:27:08: zusammen und stehen zusammen.
00:27:11: Also das ist... Das ist auch so etwas, dass in Familie mitunter wird eine Krankheit eher als schrill oder schräg oder blöd abgetan, oder nicht mal oder sogar ignoriert.
00:27:22: Das ist hier nicht nur uns der Fall und das ist sehr schön!
00:27:26: Wir machen viel wir fahren leitsprach von Radfahren, wir machen Spaziergänge im Feldenkreis und wir gehen tanzen.
00:27:34: Tanzen würde ich auch empfohlen weil dann kommen wir mich zusammen da muss man singen.
00:27:42: Also es ist mit Singen und Körperbewegung, Musik und Rhythmus.
00:27:46: Da kommt so viel zusammen was das Gehirn auch anregt.
00:27:53: Aber wir machen nicht irgendwelche Tänze.
00:27:56: Wir lieben die Tänzen des universellen Friedensfriedenstänze.
00:28:00: Die sind eher meditativ Ganz wie mit Begegnungen, mit anderen zusammen und dann wieder raus aus den verschiedensten Hochkulturen oder Hochreligionen die es auf der Herde so gibt oder gab.
00:28:13: Das macht Spaß und da gehen wir gerne hin und unter mit vielen Leuten oder mit wenigen Leuten Und Wir Reisen.
00:28:24: Reisen ist deshalb schwer, weil das Koffer packen und so ist ganz schön anstrengend.
00:28:28: Man muss also immer für alles ich denke dann für zwei oder drei vier Fälle oder so.
00:28:35: Es ist schon so.
00:28:36: auf der anderen Seite Anleitreist auch gerne und so fahren wir jetzt Also in Südweste waren wir, bei Freiburg.
00:28:45: In Februar waren wir bei Offenburg.
00:28:48: Jetzt waren wir also Ende März-April nach Schleswig-Holstein und ab Mai leben wieder in unserem Wohnwagen.
00:29:00: Das heißt von Mai bis September leben wir im Wohnwagen auf dem Bauernhof wo die Arbeit aufgewachsen ist Und der ist noch bewirtschaftet und in Familienhand.
00:29:11: Da leben wir dann, haben wir unseren Wohnwagen da, dann haben wir noch den Schuppen davor und eine Tischtennisplatte dastehen.
00:29:18: Die ärztlichen oder die therapeutischen Behandlungen haben wir schon die Termine gemacht.
00:29:24: Also ich liebe es zu klagen, ich liebe zu organisieren.
00:29:27: Dann finde ich das schön.
00:29:29: Das haben wir richtig Spaß dran.
00:29:31: Wenn wir Lust haben sind man mit der Familie zusammen.
00:29:35: Also, ihrem Bruder ist da und ihren Sohn usw.
00:29:39: Große Familie.
00:29:40: Acht Leute leben auf dem Hof und dann sind es immer wieder Seminare.
00:29:45: Das war so zum Seminar.
00:29:46: Ist auch umgebaut worden.
00:29:48: Ruck Harzhausen bei Öhringen Halbronn.
00:29:52: Und das ist dann schön... Da sind wir dann da und dann kommt zwischen uns die Kinder runter.
00:29:58: Insofern sind diese Wege auch immer wieder neue lustvolle, freutvolle Erlebnisse zu haben.
00:30:10: Wenn du fragst wie machen wir das?
00:30:12: Ich sage wir unternehmen viel und da sind so die Punkte neben den ärztlichen Terminen oder auch den Kontakten zu den zu den Allzeits einmal Gesellschaften Diakonie die ja immer noch weiterlaufen auch online.
00:30:31: Atemkurs machen wir auch schon seit Jahren.
00:30:35: Wir machen einfach viele verschiedene sportliche und andere Sachen.
00:30:41: Auch wenn wir sagen, jetzt gehen wir mal raus und gehen auf den Berg hoch oder sowas.
00:30:48: Und das kenne ich auch von meiner Familie, dass mir einfach ... Mir waren draußen meine Eltern und mir waren sechs Kinder Und deshalb habe ich glaube noch ein bisschen Glück, dass ich so viele Leute um mich herum gehabt hab.
00:31:18: Das war für mich ganz wichtig, dass sich da immer noch was holen kann von mir.
00:31:28: Ja in dem Artikel, den glaubt du Christian geschrieben hast, da habe ich einen Satz mehr unterstrichen der lautet über die alzheimer gesellschaft habe ich erfahren dass man mindestens fünfzehn personen braucht den mitwirken damit die anstehenden aufgaben niemanden überlastet.
00:31:47: jetzt klingt es so als wenn ihr ein gutes netzwerk habt und ihr seid ja auch als paar also ganz eng und ganz nahe.
00:31:54: wie ist es denn für menschen ich hab eben speziell eine zuhörerinnen anfrage weiter weg wohnt, also eine fairen Unterstützung bei ihrer Mutter mit der sie auch nicht so ein gutes Verhältnis hatte.
00:32:12: Es ist ne ganz andere Herausforderung stelle ich mir vor keine Paarbeziehungen sondern Kind-Mutter und dann auch noch nicht so gutes verhältnis und dann fünfzehn Menschen damit es irgendwie.
00:32:27: wie soll das gehen?
00:32:31: Ja Peter, die Frage hätte ich jetzt auch.
00:32:32: Wie soll das gehen?
00:32:34: Erstmal also was ich noch nie mal erwähnt hatte wir machen schon mit dem Teil an einer Art von Aufstellungsarbeit.
00:32:44: Auch vom Therapeuten hier in Berlin glücklicherweise nicht weit von uns weg.
00:32:48: Also systemische Aufstellung und Familienaufstellung und so in die Richtung.
00:32:51: Systemischer
00:32:52: Ausstellung mehr.
00:32:54: Jetzt haben wir schon lange immer wieder gemacht.
00:32:57: Seit was weiß ich, acht Jahren oder vier Wochenenden im Jahr ist das.
00:33:03: Was für mich da so richtig deutlich raus hervorgekommen ist, ist jede Person ist für sich verantwortlich.
00:33:11: Das ist schwierig in der Paar-Situation.
00:33:14: aber die Grundlage ist Adelheit geht ihren Weg!
00:33:20: Ich gehe meinen Weg Und so viel wir können, können wir gemeinsam gehen und was nicht geht, geht nicht.
00:33:29: Wenn es vorher schon einen Bruch gegeben hat in der Beziehung zur Mutter dann ist für mich eher die Frage Ist er überwindbar dieser Bruch oder nicht?
00:33:46: Oder wie weit ist er überwindbar?
00:33:49: Was überwinder?
00:33:50: Ein Bruch.
00:33:52: Auch noch in dem Zustand wo die Mutter Dementis Es ist
00:33:57: Ihr Weg.
00:33:58: Das ist die Grundlage und ich kann den Weg der Adenheit oder einer anderen Person nicht wegnehmen, es ist ihr Weg!
00:34:07: Und Ich kann nur so lange begleiten wie ich es auch vermag''.
00:34:18: Da gibt es dann die inneren Stimmen, die vielleicht sagen ich müsste.
00:34:21: Ich sollte uns so weiter und schon.
00:34:23: Und dann bin ich beim Thema Wölfe von der gewaltfreien Kommunikation.
00:34:27: Und alles was Wölfen sind, sind echt also meine die sind sowas von destruktiv.
00:34:35: Was ist destruktif?
00:34:37: Sobald man mit den Wölven wie wir sie in einer Gewaltfreie Kommunikations kennen, wie zum Beispiel müsste sollte Das macht jede Beziehung ganz schnell kaputt und das merkt auch die wegen der hohen Sensibilität durch die Krankheit gesteigerte Sensibilitäten von Erkrankten, die merken das sofort.
00:34:58: Und das tischen dann auf?
00:34:59: Das kommt ja nur jetzt weil du ein schlechtes Gewissen hast oder irgendein Zeug!
00:35:03: Und dann stehst du ja... mehr hast du das?
00:35:04: Dann bist du erstmal wieder ganz platt und bis dann drei Monate erst mal am Sortieren.
00:35:09: was ist jetzt überhaupt los?
00:35:10: dieses authentische Das muss bleiben und ich bin nicht für Adelheitsweg verantwortlich.
00:35:17: Wenn ich schaffe, können wir das gut meistern.
00:35:20: Also diese fünfzehn Personen wie du gerade erwähnt, da ist... Ich war geschockt und deshalb ist es mir aber auch wichtig dieses soziale Rings herum um uns lebendig zu halten weil wenn die Adelheit vielleicht, wenn sich ihre Situation weiter verschlechtert was mir irgendwie Angst nimmt und ich dabei aber richtige Probleme bekomme, weil ich nicht mehr weiß.
00:35:48: Weil ich jabsen, wenn ich weiß wie damit umgehen dann erst recht brauche ich dann Menschen um mich herum wo ich hingehen kann schaffe ich doch gar nicht alleine.
00:36:02: Ich brauche diese Umgebung.
00:36:05: Und wenn jetzt aber bei der Mutter zum Beispiel Wie du es gesagt hattest, die Mutter weit weg ist.
00:36:11: Das kenne ich auch aus der Selbsthilfegruppe.
00:36:13: da war eine die Mutter lebte in Paris oder die lebt dann außerhalb weit ausserhalb.
00:36:18: wir leben ja in Berlin aber weit außerhalb weg Dann kann man auch nur nur begrenzt etwas tun.
00:36:25: und wenn dann die Beziehung sowieso nicht so tragfähig ist ja dann kann man ja nicht einfach da wohnen wo sie ist Tag und Nacht.
00:36:33: Das schafft man ja gar nicht.
00:36:34: Und dann ist das einzubeziehen, da geht es nicht und dann ist es eben
00:36:38: der
00:36:39: Schicksal, der Weg der betroffenen Person.
00:36:43: Ich kann mich prüfen, schaffe ich das?
00:36:46: Will ich
00:36:47: das?".
00:36:47: Es gibt auch Situationen wo man bei schwerer Erkrankung die vorherigen und früheren Zwistigkeiten keine Rolle mehr spielen.
00:36:58: Man kann sie überwinden oder sich in Arm nehmen mit Austausch oder ohne.
00:37:03: Auch das ist ja möglich, aber da muss man bereit zu sein.
00:37:07: Also es ist zum Beispiel so – guck mal, das ist jetzt ein wichtiger Punkt noch!
00:37:13: Wenn Anhalt und Ich in Zwist haben wegen irgendeiner Geschichte, Anhalt kauft gerne Lachs ein oder Garnelen, so Meeresgesachen zu haben.
00:37:30: Ich bin ein bisschen vorsichtig auch weil also bitte nur so viel wie auch in kurzer absehbarer Zeit essbar ist und dann kann es durchaus sein das Zuhause was isst aber und sie sieht es und möchte es gerne kaufen.
00:37:43: Und dann kann Es durchaus passieren dass die Adenheit sagt du reglementierst mich schon wieder ne soweit Dann dann dann ist ja zwister und ich sage nee nee also bitte nicht sagen wir mal nehmen das als Beispiel.
00:37:56: Wir kommen nach Hause und für Adlerheit ist es vorbei.
00:38:02: Also wenn ich jetzt schroff sage, hast du das wieder vergessen?
00:38:04: Diesen Zwist vergessen!
00:38:07: Aber ich hänge noch dran.
00:38:10: Kommt nach Haus und macht den Türschrank auf und sagt Siste da ist er der Fisch.
00:38:14: Hast ihn doch.
00:38:16: Und als Beispiel ein blödsinn Hochdreibweil für Adleid ist es vorbeig.
00:38:23: Die hat das nicht mehr am Schirm nicht mehr präsent.
00:38:29: Und damit muss ich umgehen, dass ich jetzt plötzlich nicht nachtragend werde und wenn es um ein Krankenbett geht kann es durchaus sein das die Mutter diese alte Zwistigkeit gar nicht mehr Präsent hat.
00:38:45: aber ich als Kind Wenn ich mit meinen Eltern hier wie dieses Beispiel ist Wenn ich als Kind aber sage, ja du hast mich.
00:38:57: Als ich fünfzehn war heißt du mich blöde Nudel geschimpft.
00:39:02: Du weißt die Mutter das für dich
00:39:03: gar nicht mehr?
00:39:05: Das ist das kann weg sein.
00:39:08: Ja weil sie sich in einer vollkommen anderen Situation befindet und dann ist es nötig dieses alte Bild dieses alte Erlebnis zur Seite zu lassen um dann in die Gegenwart zu kommen.
00:39:24: ...spirituellen Lehren haben.
00:39:26: Wie komme ich in die Präsenz, wie komme ich... ...in die Gegenwart und in der Gewaltfreien Kommunikation?
00:39:31: Was ist jetzt
00:39:35: eigentlich
00:39:36: dran?".
00:39:36: Die zuhörende Person, die mir da ein paar Fragen geschickt hat, die hat mir auch ein paar Grundsässigifragen
00:39:42: gestellt.
00:39:44: Sie schreibt, vielleicht bin ich ein Klammer als Kind, auch nicht verantwortlich für einen Elternteil.
00:39:49: Und es fühlt sich nur so an, hätten die Eltern für solche Fälle vorsorgen müssen oder anders gefragt, müssten Kindereltern etwas zurückgeben?
00:40:04: Nur so viel ich kann.
00:40:05: Ich habe es ja mal so mitgekriegt, dass man hier das jemand sagt, ich kann keinen Kredit geben, ich gebe das was ich hab und dann ist das... Ja!
00:40:14: Das ist so wichtig.
00:40:15: Ich gebe das, was ich kann und wie stelle ich mich darauf ein zu geben, was sich habe?
00:40:20: Denkt mal an Marscha, wie er seine Großmutter hatte Wo er bewunderte, wie die gepflegt wird, wurde glaube ich.
00:40:32: Diese Hingabe... Wie fände ich einen Weg zur Hingaber?
00:40:37: Auf Tischen!
00:40:38: Ein bisschen klingt das so ein bisschen an wie auftischen.
00:40:40: Die hätte tun sollen.
00:40:43: War nicht ihr Ding und dafür darf ich niemanden verantwortlich machen.
00:40:48: Ich meine es jetzt mit Darf, es klingt vielleicht moralisch Es ist Ihr Weg gewesen.
00:40:55: Sie stellt dann noch die Frage Wer ist bei Demenzkranken für die Erfüllung der Bedürfnisse verantwortlich?
00:41:02: Also im Sinne der GFK ist ja jede Person selbst verantwortlicher.
00:41:06: Bei Kindern, die Eltern verschüttet weniger in Klammer.
00:41:10: Wie weit ist die Person auch selbstverantwortlich, auch wenn die kognitiven Fähigkeiten nachlassen?
00:41:18: Es ist eine schwierige Geschichte!
00:41:20: Es bleibt dabei die Person selbst.
00:41:23: Das ist schwierig und wenn ich weiß... Ich könnte tun Und dann das Limit zu finden, wie weit kann ich gehen?
00:41:31: Wie weit kann Ich mich da hin, also dafür bereit machen.
00:41:37: Aber nur... Ich habe diese Frage auch gehabt und für mich war dann die Antwort Nur soweit ich das mit Liebe tun kann, Mit Hingabe tun kann unter Punkt zwei ohne eine Erwartung zu kommen dass etwas zurückkommt.
00:41:53: Also wenn ich Dass die betreute Person jetzt was Bestimmtes tun müsse.
00:42:01: Also auch ein Danke darf ich nicht erwarten, nicht mal das.
00:42:07: Ich tue etwas, bringe den Fisch nach Hause, den gewünschten und dann kann ich nicht erraten dass die Adler jetzt sagen oh danke schön!
00:42:16: Wenn sie es tut ist ja nett, ist ja schön aber die Erwartung darf nicht kommen.
00:42:21: genau dass wir was in der gewaltfreien Kommunikation gelernt haben.
00:42:25: Ich habe das mal gehabt, dass ich ein Danke erwartet.
00:42:29: und dann sagt mir der Therapeut Herr Christian du machst es aus freien Stücken und dann ist das, was du tust erfüllt wenn's ankommt.
00:42:40: Was darf?
00:42:42: Das ist eine schwierige Nummer nicht in die Erwartung zu gehen Und das betrifft doch nicht nur jetzt mit des Krankheitsbildes, sondern jeder Beziehung so Auch mit den Kindern, wenn ich die Erwartungen habe.
00:42:57: Sie sollten euch ja bitte schön jetzt mal sagen.
00:43:00: Ach Dankeschön!
00:43:01: Nein, schwierig wichtig zu lernen.
00:43:06: Ja sie schreibt dann noch... Mit anderen Menschen kann ich deutlich empathischer sein weil Ich mehr Abstand habe.
00:43:15: das gelingt mir mit meiner Mutter nur bedingt.
00:43:18: Ich weiß natürlich dass Selbstempathie hier besonders wichtig ist.
00:43:21: aber Wie kann ich in dieser extrem belastenden Situation, die mich ohnehin, den Klammer allein zeitlich schon komplett überfordert erst auch noch gut für mich sorgen?
00:43:35: Ohne Sorge für sich geht es nicht.
00:43:39: Ich weiß selber wie schwierig das ist, für sich selbst zu sorgen.
00:43:46: Kannst du die Frage nochmal bitte stellen der Wandpunkt, den ich noch sagen wollte?
00:43:49: Ja Wie kann ich in dieser extrem belastenden Situation, die mich ohnehin allein schon zeitlich komplett überfordert jetzt auch noch für mich sorgen?
00:44:02: Wir kennen es auch aus verschiedenen therapeutischen Prozessen.
00:44:11: Die eine der größten Schwierigkeiten ist liebevoll mit dem Partner umzugehen als hätten wir ein bisschen spekulativ vermutend Das hätten wir die größten Erwartungen an die Partnerschaft.
00:44:30: Und deshalb ist so dieses, das tust du nicht?
00:44:33: Das kannst du nicht!
00:44:34: Die Erwartung dieses haben wollen vom anderen steckt da für mich drin und deshalb gibt es oftmals die größte Verletzungen von den oder Schmerzen in der Partnerschaft.
00:44:48: Ich kenne das gut.
00:44:49: ich konnte ein Seminar wunderbar empathisch mit den Leuten sein den Degen rausgeschwungen oder so, also nicht ganz.
00:44:59: Aber es war jedenfalls schwieriger.
00:45:02: Ja ich spreche für mich.
00:45:07: Also halt du erinnerst dich?
00:45:11: Wir kommt das auch bekannt vor.
00:45:16: Und je näher mir eine Person ist, da steckt dann diese Erwartung um.
00:45:20: So mehr müsste die Person auch dem mitmachen wie ich es mir vorstelle weil ich ist mir doch gut ausgedacht habe und dann den Weg zu nehmen und das wie Adenheit des Machtes auch richtig.
00:45:37: Weiß ich denn, ob ich da richtig liege?
00:45:40: Also so dieses je enger die Beziehung ist.
00:45:42: Je enger wird umso größer sind dann plötzlich doch die Erwartungen, obwohl wir wissen dass es blöd bescheuert ist.
00:45:48: Sind sie dann doch da und dann zu merken der Weg von anderen Personen ist und das mein Lieblingsort auch richtig.
00:45:59: Was ist auch richtig
00:46:00: wenn du was anders machen möchtest als ich
00:46:04: Ja, und dann sagst du manchmal dort ab.
00:46:06: Das ist nicht
00:46:08: gut.
00:46:08: Natürlich sage ich das!
00:46:13: Der war gut ne?
00:46:14: Ja ja es ist so und das ist zum Nachdenken.
00:46:18: Es ist nicht einfach nur gelöst.
00:46:23: Und in dem Zusammenhang auch die Frage die sie hat wie baue ich das zweifelsfreie nötige Netzwerk auf wenn die Personen die für mich hilfreich sind Für meine Mutter nicht passen.
00:46:35: Also wie finde ich Personen, die für meine Mutter passen und so helfen, bis sie es für richtig hält?
00:46:46: Wie baut man ein Netzwerk auf?
00:46:49: Ich
00:46:50: sage als einer Gesellschaft Diakonikaritas.
00:46:56: Und die Ahnung geht nicht in die Tagespflege!
00:46:59: Da sind so viel schwer erkrankte... Das war für die Ahne noch belastender.
00:47:06: Obwohl die Tagespläge, ich fand die net auch die Leute.
00:47:09: Also sie kochten da auf frisch und so weiter.
00:47:12: Aber für die Allerheit war es Horror!
00:47:15: Dann geht das nicht.
00:47:18: Und wenn ich jetzt also alle alle an zwei verschiedenen Gruppen teile... Wenn ich jetzt sage, guck mal heute ist wieder der Termin oder so, dann sagst du bist so lichter?
00:47:29: Bist so
00:47:29: lichter?!
00:47:31: Ich sage, du kennst die Leute und die kennen dich und die freuen sich auf dich.
00:47:34: Ich kenne ihn nicht Sie kennt sich schon seit zwei Jahren oder so.
00:47:39: Aber was soll ich da?
00:47:40: Wie kenne ich
00:47:41: nicht?".
00:47:42: Und dann ist es ganz schön schwierig, sie dann doch dazu zu bringen und zu sagen, jetzt gehen wir die Gäste dahin... Ich bringe dich dahin und komme sie da, ah hallo Stefanie, sagt sie da plötzlich!
00:47:52: Dann kennt sie die wieder und dann ist wieder alles gut.
00:47:55: Also diese Hürde dann auch rauszugehen in eine Umgebung Das drückt für mich auch aus, sie kann sich nicht erinnern... Sie kann sich selber daran erinneren, dass sie sich da wohlgefühlt hat.
00:48:11: Und das kann ich ja kaum machen!
00:48:12: Ich kann ihr die Erinnerung nicht wirklich wachrufen.
00:48:16: Selbst wenn ich es versuche und so, das gelingt dann nicht.
00:48:20: Das ist
00:48:20: schwierig.".
00:48:21: Es braucht schon diese Bereitschaft mitzugehen und ich muss sagen, ich bin mehr als froh das Aarleiht und Echtern großes Vertrauen auch untereinander haben oder sie auch in mich.
00:48:35: Das wenn ich sage jetzt gehen wir da hin und ich bring dich dahin.
00:48:39: Fällt es mir schwer.
00:48:40: aber ich weiß, aha dort fühlt sich wohl mit den Leuten.
00:48:49: Bitte nee, nee du!
00:48:50: Du hast ja jetzt... Selbstempathie.
00:49:22: Selbstempartie.
00:49:24: Bevor ich überhaupt auf die Empathie mit anderen komme, ist diese Selbstempathie so wichtig.
00:49:29: Es gab mal ein Buch was ich gelesen habe der hieß es erschreckenderweise macht keine Empathien für andere Personen du verlierst dich.
00:49:38: und Ich hab mich erst einmal geärgert weil das Buch eigentlich ein schönes Buch ein gutes Buch war.
00:49:43: aber an dieses Kapitel an dieser Stelle war im Keller.
00:49:47: So.
00:49:47: dann habe ich aber für mich daraus gelernt.
00:49:50: wenn jemand nicht gut in der Lage ist, sich selbst zu fragen wie geht es mir was brauche ich?
00:49:57: Was kann ich für mich tun?
00:49:59: Dann ist wirklich das Risiko da sich selbst verlieren.
00:50:02: Also Selbstempathie ist der Anfang.
00:50:05: und Wie geht's mir was brauchen wir?
00:50:08: kriege ich meine Stimmung sortiert ganze gefühlspalette.
00:50:12: staut ihr das an ey!
00:50:15: Wo erlebe ich?
00:50:22: Wie erleb'
00:50:23: ich?".
00:50:24: Und das ist für mich... Bevor ich da mich auf die andere Person einlassen kann, brauche ich das für mich.
00:50:32: Ich bin so froh über die langen Jahre, die ich das so... Also sieben Tage Woche, vierundzwanzig Stunden.
00:50:40: Ich saß wirklich so praktiziert habe.
00:50:44: Das war für mich wie eine... Ist es für mich ne Lebensgrundlage geworden?
00:50:53: Ich möchte sagen, es gibt auch andere Art und Weise in die Gesprächsführung zu kommen.
00:51:04: Eine Geschichte ist mir noch untergekommen, denn ich finde der gewaltfreien Kommunikation sehr verwandt, sehr ähnlich ist.
00:51:13: er nennt Validation.
00:51:16: Und da ist ganz viel Ähnlichkeit drin Also auch mit der Anteilnahme, auch mit den Reflexionen und mit der Tiefe die da drin steckt.
00:51:26: Es muss nicht unbedingt nur gewaltfreie Kommunikation sein.
00:51:30: Ich kann nur sagen Gott bin richtig froh dass es das ich habe davon gehört hab danach gelesen und ist ein spannendes Modell aber ich bin eben mit der Gewalt freien Kommunikations vertraut und kannst nur empfehlen.
00:51:45: Die größte Herausforderung wenn in die Frau, die mir da geschrieben hat oder in euch und den anderen Menschen ist das ständige Abwägen innerlich von der Bedürfniswaage her.
00:52:00: Brauche ich jetzt was?
00:52:02: Muss sich jetzt für mich sorgen damit es mir gut geht, damit ich in der Kraft bleibe?
00:52:06: Oder ist es eher notwendig jetzt etwas zu geben um Beitrag zu leisten, Menschen zu unterstützen also dieses Spannungsfeld Grenzen zu setzen oder dazu sein Beizudragen.
00:52:21: Und das wahrscheinlich bei euch jetzt wahrscheinlich den ganzen Tag über so, also ihr seid zu viel unterwegs?
00:52:28: Immer!
00:52:29: Es ist so... es
00:52:31: ist so!
00:52:31: Was ist doch dieses
00:52:33: ständige Abwägen wie du
00:52:35: sagst?!
00:52:36: Ich merke dass ich immer einen Teil meiner Aufmerksamkeit habe auf das was geschieht mit Adlerheit.
00:52:44: Was ist dran und was nicht, ne?
00:52:46: Wenn die Adler hat was aus der Küche hören und holen möchte, aus dem Raum nebenan.
00:52:54: Und kann es sein, dass sie wiederkommen und fragen, was wollte ich ihnen eigentlich holen?
00:53:00: Oder das sich die Fragen dann auch wiederholen – dieselben Fragen in relativ kurzen Zeitabständen.
00:53:11: Da ist es nötig, dass ich damit für mich ein Weg finde.
00:53:17: Ich bin so froh, dass ich mittlerweile sagen kann.
00:53:21: Ich selbst den Mut habe zu sagen, ich kann gerade nicht, ich komme darauf zurück.
00:53:26: Also wo ich mir eine gewisse Pause oder einen gewissen Abstand verschaffe.
00:53:34: und jetzt kommt dazu das was ich eben mit dem Vertrauen meinte.
00:53:37: die Anleiter weiß, dass sie sich darauf verlassen kann, dass auch darauf zurückkomme.
00:53:44: Und das ist ähnlich wie beim Kind.
00:53:46: Wenn du sagst, ich mache das mit dir, lass mir noch ein bisschen Zeit, dann hat das Kind ja auch die Erwartung, dass du da hingehst und so machen wir es auch.
00:53:57: Das ist richtig wesentlich und hilft im täglichen Umgang.
00:54:02: Wenn ich sage jetzt grad nicht, dann ist das möglich!
00:54:07: Und das finde ich eine grandiose Geschichte, die ich weiß über die Selbsthilfegruppen, dass das eine große Ausnahme ist.
00:54:16: Dass die Adelheit dann da in der Regel mitmacht.
00:54:24: Also ich hab mir... Ja?
00:54:26: Sprech du erst noch weiter vielleicht, fällt ja noch.
00:54:28: Ich
00:54:28: habe mir eine gewisse Auszeit jetzt gegeben täglich.
00:54:32: Es ist ja nicht einfach, für mich dann wegzugehen oder so.
00:54:36: Wenn ich weggehe, ist dann oftmals eine betreuende Personie des Allleis in Gesellschaft und das die dann was unternehmen rausgehen,
00:54:44: malen...
00:54:45: Oder malen oder irgendwas hier auch im in der Wohnung machen oder draußen.
00:54:50: aber es gibt also wenn ich freilieg, wenn ich zur Selbsthilfegruppe gehe oder wenn ich mal irgendwo zur Supervision geh, das kommt auch ab und zu vor sporadisch Abends nehme ich mir Zeit.
00:55:02: Eine halbe, dreiviertel Stunde und mache mein Italienisch.
00:55:08: Man will es überhaupt nicht wissen!
00:55:10: Sie mag das nicht einmal hören.
00:55:12: Das finde ich sogar gut.
00:55:16: Sehe sich im anderen Raum Tür zu und mache ein Italienisches und so... Ich konnte mal sehr, sehr gut Italienische Hab das dann über vierzig Jahre schleifen lassen und dann sind es jetzt wieder so.
00:55:31: Erinnerungen an, was ich mal konnte.
00:55:34: Und machte!
00:55:35: Ich hatte da zwar ja gelebt unter anderem egal.
00:55:38: Jetzt mache ich das einfach auch ein bisschen wie Gehirntraining.
00:55:45: Und entsprechend haben wir jetzt vor, dann auch im Sommer... Wir haben also dann vor dreißig Jahren Standesamt nicht geheiratet stehen die Flitterwochen an, die wir noch nie gemacht haben.
00:55:57: Brauchen wir das?
00:55:58: Ja.
00:56:00: Jetzt brauchen wir es!
00:56:02: Zumindest habe ich jetzt so tituliert, dann werden wir also mindestens eine Woche nach Italien fahren und mal gucken was da passiert.
00:56:10: Christian will unbedingt in Italien.
00:56:15: Der anderen ist es dann zum Beispiel schwierig weil sie das nicht spricht.
00:56:18: Sagt sie Adel verstehe ich gar nichts und so.
00:56:21: Müssen wir mal gucken wie das ist.
00:56:25: Also da siehst du dann auch die eigene Auszeit, das wollte ich damit sagen.
00:56:31: Dein Raum
00:56:33: zum Beispiel ja
00:56:37: Wie ist es denn für dich?
00:56:38: Für euch Bezogen auf die Zukunft?
00:56:41: wie haltet ihr gleich?
00:56:43: Ich kann mir vorstellen ihr lebt sehr sehr viel im hier und jetzt Und des morgen ist vielleicht noch weiter weg und Ihr beschäftigt vielleicht Euch vielleicht auch gar nicht so sehr damit.
00:56:54: gleichzeitig Es gibt eine Perspektive.
00:56:59: Und wie haltet ihr den Optimismus und die Hoffnung?
00:57:04: Wie haltet Ihr das aufrecht bezogen auf die Zukunft, die ja wahrscheinlich so ausschaut, dass es immer weniger wird kognitiv bei dir Adelhautheit und bei dir?
00:57:17: Ich soll sagen, mach mal was!
00:57:19: Zukunft!
00:57:20: Deine Zukunftsvorstellungen
00:57:24: habe ich mir noch nicht drüber... da drauf geguckt.
00:57:32: Was ich so zu tun habe, und ich mache dann auch lieber diesmalen oder was wir sehen, weil es da alles an einem Bildern ist, sondern an Sachen.
00:57:46: Und das ist für mich ein ganz großes ... Da bin ich so dankbar, dass sich das kann und dass das von meiner Mutter auch kommt, Von daher habe ich auch viel gelernt.
00:58:01: Und dann ist er aber auch ziemlich schnell gestorben.
00:58:05: Also eben hier und jetzt bleiben bei dir Adelaide jeden Tag.
00:58:09: Wir
00:58:13: wollen ein Beispiel nennen, unser Wohnwagen steht in Baden-Württemberg auf dem Bauernhof wo wir hinwollen an der Zieladresse von diesem Jahr.
00:58:27: also dieses Jahr fahren wir runter.
00:58:28: das ist schon in Ordnung das haben wir ja... Das wird auch dann so.
00:58:32: Diesen Sommer sind wir dann dort.
00:58:36: Glaubt es dir noch im nächsten Sommer?
00:58:38: Weißt du doch nicht!
00:58:40: Genau und wenn wir also den Wohnwagen nicht nutzen würden, dann würde ich den auch irgendwie wieder veräußern wollen.
00:58:47: was soll da irgendwo rumstehen oder so?
00:58:49: und dort haben wir einen guten Platz und ob ich... Also die Frage ist nehmen wir in diesem Herbst, diesen Herbst im Jahr zwanzig sechsundzwanzig wieder mit nach Berlin.
00:59:01: Weil kann ja sein, dass wir den Sommer sieben, zwanzig nicht mehr dort verbringen.
00:59:07: Und wenn er dann verkauft werden sollte, ist es doch blöd, der steht im Baden-Württemberg und so weiter.
00:59:14: Dann müsste ich ja den Verkauf eigentlich in Berlin abwickeln.
00:59:18: So beschäftige ich mich mit der Zukunft.
00:59:21: Das ist ein Beispiel davon.
00:59:25: Ich weiß aber nicht was in einem Jahr ist.
00:59:29: Was ganz anders vielleicht?
00:59:31: Der kommt dann immer und sagt, man weiß ja gar nicht was mit dir ist.
00:59:34: Ich denke immer an Sie.
00:59:36: Weißen wir doch alle nicht!
00:59:38: So jetzt gibt es die... Dort hätten wir einen Platz wo der stehen kann und dann ist alles gut.
00:59:43: Er ist auch eine Weile da draußen gestanden am Acker.
00:59:47: Ja und wenn er nach Berlin kommt?
00:59:49: Da müssen wir einen sehr guten Platz finden weil wir hatten den mal über den Winter in Berlin und dann war das nicht nur eingebrochen sondern auch schwer verwüstet worden.
00:59:58: Vorsprach.
01:00:00: Wir könnten also in außerhalb von Berlin hätten wir jetzt eine Möglichkeit hinzustellen.
01:00:05: Sollen wir das tun oder sollen wir das nicht tun?
01:00:07: Lohnt sich das, oder lohnt es sich nicht?
01:00:09: Ähnlich wieder beim Sofa!
01:00:11: Jetzt sind wir seventy- zwei Jahre bald.
01:00:13: Lohnte es sich noch da drei tausend Euro für eine Reparatur oder Neuanschaffung zu machen oder nicht?
01:00:18: Frei nach dem Motto pflanze ich dann noch ein Baum oder nicht?
01:00:23: Peter?
01:00:24: Es gibt keine Antwort.
01:00:27: Also ich will nur noch mal sagen, weshalb es heißt hier und jetzt.
01:00:32: Es gibt keine Antwort.
01:00:34: Nun wissen wir auch dass das Leben irgendwann ein Ende hat und dass das Ende nicht mehr zwei in siebzig Jahre vor uns legt wie damals Mal Ich weiß es nicht.
01:00:45: Und ist macht Auch bei der Beide auch im Hinblick auf die Erkrankung überhaupt keinen Sinn sich da ein Bild zu machen von der Geschwindigkeit Das Fortschreiten der fortschreitenden Krankheit, der Art und Weise.
01:01:01: Es gibt kein nix.
01:01:02: Ich kriege mit welche Veränderungen im letzten Jahr oder Einschränkungen im Letzten Jahr sich zusätzlich aufgetan haben.
01:01:11: Krieg ich alles mit natürlich?
01:01:13: Ich gucke hin aber weiß nicht wie es bis zum halben Jahr ist.
01:01:18: Und wenn das dann alles alles irgendwie anders ist, dann ist es ebenso.
01:01:24: Ich kann's nicht ändern Und ich kann es nicht vorwegnehmen.
01:01:29: Ich glaube auch als Mensch, ich darf es nicht verwecknen.
01:01:32: Es ist gut wenn ich es nicht meine vorweg nehmen zu können.
01:01:37: Ich bin tatsächlich an dem Punkt dass ich sage dieses hier und jetzt ist auch eine Befreiung.
01:01:44: Ist da so ein Ideen?
01:01:47: Noch einmal Artenleit.
01:01:48: Was hast du zum Schluss?
01:01:49: Bis
01:01:49: hier und Jetzt sein.
01:01:51: Hier und Jetzt bleiben?
01:01:53: das ist auch ne Befreiungen
01:01:55: Von was?
01:01:56: Ja, von den Bildern die ich mir mache wie es vielleicht doch richtig oder noch richtiger oder perfekt wäre.
01:02:07: Das heißt so eine Idee?
01:02:09: Dann muss ich immer lachen.
01:02:14: Aber ist gut wenn man...
01:02:19: Gibt es denn auch zum Ende etwas was ihr Menschen mitgeben möchtet die in so einer ähnlichen Situation sind, die Angehörige haben.
01:02:32: Humor!
01:02:34: Lass uns jetzt gerade ein bisschen anklicken sehen oder es kann ein bisschen durch.
01:02:39: Wir lachen viel.
01:02:41: Gut da ist die Frage wie kriegt man Humor in so eine Situation rein?
01:02:45: Wie lernt man das?
01:02:47: Nicht gegeneinander sondern miteinander und
01:02:52: das ist richtig wichtig dass das so, dass man zusammen guckt.
01:02:59: Christian sagt dann, das wird ich so machen?
01:03:02: Ich sage, ich würde es so machen!
01:03:04: Da kann man streiten oder man braucht ein paar Minuten oder noch mehr und fragt was wäre denn jetzt gut für mich?
01:03:24: Und dann sage ich, Christian jetzt sag mal du was du meinst.
01:03:28: Was du brauchst.
01:03:31: Wachen wir heute Morgen auf die Sonne scheint durchs Fenster auf.
01:03:36: Artenheitsgesicht habe gesagt Du bist mein Sonnenschein.
01:03:40: Ja warum denn nicht?
01:03:44: Oder da mache ich irgendwelche Geschichten daraus ist in Ordnung aber diese die Leichtigkeit des Lebens hört er deshalb nicht auf Und das meine ich mit Humor.
01:03:59: Humor heißt, wenn ich mich da nicht von erdrücken lasse sondern sage ja so ist es und jetzt gucken wir zu dass war da uns das was uns schön machen und so ne?
01:04:09: Und wichtig ist einen Witz über Krankheit machen!
01:04:15: Das ist Gift, das hab' ich...das geht nicht, ne?
01:04:18: Weil das hat immer eine negative Anspielung, das darf nicht sein aber übers gemeinsame Leben bitteschön.
01:04:28: oder dass die A-Leit Schlüsselbund verloren hat, die ein zwei drei und so.
01:04:32: Das ist kein Witz drauf zu machen.
01:04:36: Also wenn ich merke es sind für mich ernsthafte Punkte darf kein Witt sein.
01:04:41: Der kriegt sonst so einen drohenden Zeigefingerein.
01:04:45: also das meine ich mit Humor, dass wir uns wirklich auch gerne auch mal selber auf eine Schippe nehmen und ich bin froh, dass der A-leiter immer wieder noch schlagfertig So nennt man das gewaltlos.
01:04:58: Ja, also
01:05:00: der Hauptpunkt ist dann praktisch was du uns mitgeben wollt und zuhören den Blick auf die Leichtigkeit immer wieder zu lenken dass Leichtigkeitsplatz hat auf Humor, auf Spaß Also den Blick einfach dorthin zu lenkeln bewusst weil es andere ist ja eh da.
01:05:20: Wir hatten ein Interview gehabt mit Professor Michaelsen um komplementären Medizin beschäftigt.
01:05:34: Und dann sagt er, das ist ja ihr lebt ein Beispiel von der positiven Psychologie.
01:05:42: Also auch im Sinne von Resilienz?
01:05:44: Wie schaffen wir es so damit umzugehen?
01:05:47: Weil schau mal die einen haben dies, die anderen haben jenes.
01:05:49: Die einen haben Stinke Füße und bei denen fallen die Zähne aus oder sorry wenn ich so direkt werden darf die Haare aus.
01:05:57: was nutzt das Ganze denn Wenn man dann meint, ich müsste eine Berücke tragen oder so was.
01:06:08: Wenn es denn hilft, ist das doch gut!
01:06:10: Aber bitte schön nehmen wir's doch so.
01:06:12: Das Leben gibt die Herausforderung mit dem umzugehen, was isst und deshalb ist es für mich vollkommen in Ordnung nicht mehr fast nicht mehr GfK Trainer zu sein In der Beziehungsgestaltung, in der gemeinsamen Lebensführung.
01:06:27: Wir kennen uns jetzt nun seit fast dreiundvierzig Jahren und dann gehört es für mich dazu hier auf diesen Weg gemeinsam zu gehen.
01:06:40: Passend das Schlusswort finde
01:06:42: ich!
01:06:43: Ja mit Freude zu gehen anzunehmen Und da bin ich dankbar für alles, was sich auch mit Adlerheit und von ihr haben lernen können.
01:06:52: Also es war immens, was sie gerade im Umgang mit der eigenen Familie reingebracht hat.
01:06:58: Wir hätten ja so liebevolle, tolle Kinder gekriegt hätten ohne diesen Beiträge von der Adlerkeit.
01:07:05: Das steht einfach, das steht bis heute und das trägt.
01:07:11: Dann sagt die Tochter und dann sagt der Sohn Allein das haben wir doch von dir gelernt, wenn es Schwierigkeiten im Umgang mit deren Kindern gibt.
01:07:21: So großartig!
01:07:23: Ja so weit!
01:07:25: Vielen Dank für das ihr bereit wart beide für dieses Interview und ich hoffe dass Zuhörende da wenig was mitnehmen können für ihre Situationen.
01:07:37: vielleicht auch wenn sie noch nicht in der Situation sind dann wenigstens vorbereitet sein werden Zu kommen sollte.
01:07:43: Vielen Dank, Adlerheit vielen Dank Christian!